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Kommunikation

Mehr erreichen – durch Papier

Allen elektronischen Medien zum Trotz und entgegen aller Visionen vom papierlosen Büro: Im Arbeitsalltag kann weiterhin kaum auf Papier verzichtet werden. Auf dem Schreibtisch liegen Notizzettel, die Tageszeitung, Visitenkarten von Kunden und Zulieferern, Rechnungen, Angebote, Magazine oder Broschüren.

Online wächst, aber es macht dem Medium Papier den Platz nicht streitig. Beide Medien bedienen nämlich mit ihren jeweiligen Stärken die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer. Während es bei den elektronischen Medien die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung ist, sind es bei den gedruckten Medien die Handhabbarkeit und Nutzerfreundlichkeit oder schlicht der „Lesegenuss“ eines aufwändig produzierten und optisch attraktiven Mediums.

Druck-Medien sind die Urform der drahtlosen Kommunikation und konnten schon lange vor iPad & Co. an jeden Ort mitgenommen werden. Moderne Druckverfahren oder „Print on Demand“ bieten noch mehr, um sich den Erwartungen derNutzer anzupassen. Vielfach gehen Online und Offline eine Symbiose ein. Zeitungen und Zeitschriften bieten ihren Lesern Internet- Portale, Online-Angebote werden medienübergreifend in Broschüren und Flyern beworben oder bieten sich über gedruckte Quick-Response- Codes in Zeitungen als zusätzliche Informationsquelle an. Ein wichtiger Maßstab für die Beurteilung der Bedeutung von Medien bei den Nutzern ist der Werbemarkt. Kein Zweifel, der Anteil der Online-Werbung wächst beständig. Mit einem Anteil von vier Prozent bei den Nettowerbeerlösen liegt das Internet aber noch deutlich hinter Zeitungen, Zeitschriften und direct mailing per Post zurück, die zusammen etwa zwei Drittel der Erlöse unter sich aufteilen (Quel-le: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft). Auch namhafte online-Anbieter wie Google nutzen Print-Werbung für Ihre Produkte.

Imageträger – Papier
Papier ist also nach wie vor ein wichtiger Werbeträger für Unternehmen jeder Größe. Wie in der Werbung üblich, wird dabei nicht nur der rationale Nutzen transportiert sondern auch und vor allem Emotionen und Image. Wer hier das „falsche“ Papier für seine Werbematerialien wählt, kann bereits kontraproduktive Effekte beim Empfänger bewirken. Deshalb stellen sich auch bei der Papierauswahl wichtige Fragen: Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen? Wie differenzieren Sie sich am ehesten vom Wettbewerb? Wie erzielen Sie Aufmerksamkeit? Und welche Papiersorte passt zum Sollimage Ihres Unternehmens oder Produktes? Sind diese Fragen geklärt, wissen Sie, ob das Papier eine emotionale Wirkung oder doch eine nüchterne und distanzierte Wirkung erreichen soll. Soll es zurück genommen fungieren, verstärken, einen Kontrast geben? Soll es elegant oder natürlich wirken? Muss es rein-weiß sein, oder sollen der Weißgrad und die haptische Anmutung nicht besonders hoch sein? Was ist meine Zielgruppe gewohnt? Treffe ich die Leseerwartungen meiner Zielgruppe, oder breche ich diese bewusst? Sie merken, lieber M²-Leser: Bewusstes Handeln ist wie in jedem Bereich auch hier von enormer Wichtigkeit. Bei der Einschätzung welches die „richtige“ Papiersorte ist, helfen im Wesentlichen die vier Kriterien: Oberfläche, Opazität, Grammatur und Volumen.

Oberfläche
Am offensichtlichsten wahrzunehmen und zu beurteilen ist die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers. Das Papier kann eine gestrichene, satinierte oder natürliche Beschaffenheit aufweisen. Meist ist von Naturpapier die Rede, wenn es sich um eine „unbehandelte“ Oberfläche handelt. Allerdings gibt es auch schon Naturpapier, das maschinell zusätzlich geglättet wird. Dann ist die Rede von einem „satinierten“ Papier. Bei „gestrichenem“ Papier handelt es sich dagegen um hochwertiges und mit natürlichen Pigmenten, Bindemitteln und weiteren Hilfsstoffen geglättetes Papier. Durch den Strich werden die Oberflächenglätte, der Glanz und auch der Weißgrad des Papiers verändert. Außerdem beeinflusst der Strich die Bedruckbarkeit des Papiers. „Glänzendes“ Papier erhält man durch gegensätzlich reibende Walzen, durch die das Papier gezogen wird. Letztlich wird zwischen matt und halbmatt gestrichenen sowie glänzenden Papieren unterschieden.

Opazität
Je nach Einsatzzweck des Mediums kann die Opazität des Papiers eine wichtige Rolle spielen. Opazität ist ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit des Papiers. Insbesondere, wenn das Papier von beiden Seiten bedruckt werden, soll ist diese Information von enormer Wichtigkeit. Die Opazität ist hoch, wenn das Papier nicht durchscheinend ist. Eine gute Opazität wird erreicht, wenn bei der Papierproduktion mehr Füllstoffe zwischen den Papierfasern angelagert werden. Die Opazität lässt sich auch durch Farbigkeit und Dicke beeinflussen.

Grammatur und Volumen
Mit dem Maß der Grammatur wird das Flächengewicht eines Papierbogens gemessen. Das „normale“ Büropapier hat in der Regel ein Gewicht von 80 g den Quadratmeter. Das heißt ein DIN A4-Bogen wiegt 4,99 g. Aber nicht nur die Grammatur, sondern auch das Volumen ist ein beachtenswerter Aspekt bei der Papierwahl. Das Volumen bezeichnet das Verhältnis zwischen Grammatur und Bogenhöhe. Bei einem Normal-Volumen entsteht bei 1000 Bögen á 80g / qm ein 8 cm hoher Papierstapel. Bei einem auftragenden Papier mit einem 2,5-fachen Volumen beträgt die Stapelhöhe mit 1000 Bögen á 80 g / qm 20 cm.

Veredelung
Haben Sie sich für eine Papiersorte entschieden, stellt sich noch die Frage nach der Veredelung. Mit der Veredelung können Sie die Qualitätsanmutung z. B. Ihrer Imagebroschüre steigern oder Ihrem Mailing noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Mittlerweile existieren viele Formen der Veredelung. Am bekanntesten ist wohl die Veredelung durch Lackierung, die z. B. durch den Auftrag von glänzenden oder matten Lacken erfolgt. Es gibt aber auch Duftlacke, Thermofarben, Rubbellacke und vieles mehr. Sowohl bei der Lackierung, als auch bei anderen Formen der Veredelung ist das Zusammenspiel mit dem Papier und dessen Strapazierfähigkeit zu beachten.

Lassen Sie sich von Ihrer Agentur (gern auch von uns) oder Ihrer Druckerei ins Detail beraten und schaffen Sie eine Basis, die Ihre Unternehmenspersönlichkeit transportiert und Ihre Zielgruppe anspricht.

Umweltbewusstes Arbeiten – passend zum Unternehmensbild Grau? Creme? Weiß! Das geht auch mit den neuesten Recyclingpapieren. Sie haben den Vorteil, dass bei Ihrer Herstellung ein großer Anteil Altpapier verwendet wird. Dadurch wird Wasser, Holz und Energie eingespart. Wenn Sie also als ein umweltbewusstes Unternehmen agieren und dies auch nach außen signalisieren wollen, so sollten Sie über die Verwendung von Recyclingpapier nachdenken.Auch wenn Sie nicht auf einen besonders hohen Weißgrad verzichten wollen, können Sie mittlerweile auf das Recyclingpapier zurückgreifen. Um dieses Papier noch stärker am Markt zu etablieren, wurden Wege gefunden den Weißgrad, die Reißfestigkeit und die Qualität dieser Papiere zu erhöhen. Mittlerweile sind keine Unterschiede mehr zwischen einem Frischfaser- und einem Recyclingpapier zu erkennen.

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