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Zeit für eine europäische Textschutz-Verordnung?
Strategie

Zeit für eine europäische Textschutz-Verordnung?

Kennen Sie das auch? Ihre Texte sind merkwürdig verspannt, ausdruckslos und oft in sich gekehrt oder gar apathisch. Das kann verschiedene Ursachen haben. Ein möglicher Grund: Heute werden immer mehr Texte in immer kürzerer Zeit erstellt.

In vielen Unternehmen müssen auch die Mitarbeiter bei der Content-Erstellung helfen, die Buchstaben, Wörter oder gar ganze Sätze, seit Ende der Berufsausbildung nur noch selten verarbeiten mussten:
Da ist z. B. der Controller, der zwischen zwei Rechnungen noch eben den Facebook-Beitrag formuliert. Die Laborassistentin, die neben ihrem Mikroskop das Manuskript für das Kundenmagazin liegen hat. Der Hausmeister, der nachdem er den tropfenden Wasserhahn repariert hat, in die Tasten haut, um schnell noch einen Blogbeitrag fertigzustellen usw. Diese Mitarbeiter haben meist andere Talente. Woher sollen sie wissen, was so ein Text braucht, um sich wohlzufühlen?

Also werden ganze Textpassagen, oft unwissentlich, mit einer großen Anzahl von Substantiven, schwachen Hilfsverben und unverständlichen Fremdwörtern gequält. Unschuldige kurze Sätze werden gezwungen, sich immer wieder ineinander zu verschachteln, bis ein Bandwurmsatz entsteht, den keiner mehr lesen will.

Eine Massentext-Haltung, die ich als Textschützer anklage.

Warum gibt es noch keine EUTSGVO? Eine Textschutz-Verordnung auf europäischer Ebene, die sicherstellt, dass nicht jeder mit jedem Text machen kann, was er will.

Wenn die Politiker der europäischen Union hier erst einmal Handlungsbedarf erkennen, sollten Sie vorbereitet sein. Bei Verstößen gegen eine solche Verordnung wird dann als erstes die Abmahnindustrie (natürlich kostenpflichtig) tätig, bevor Gerichte in langwierigen Verfahren das Verhalten der Textquäler sanktionieren werden. Ich könnte mir z. B. vorstellen, dass bei Satzlängen über 25 Wörtern und/oder einem durchgängigen Mangel an starken Verben verbunden mit einem Flesh-Wert, der dauerhaft unter 30 liegt, der Entzug der Texter-Lizenz droht. In besonders drastischen Fällen werden Unternehmen gar keine Texte mehr verfassen dürfen.

Lassen Sie es nicht so weit kommen!

Engagieren Sie einen externen Textschutz-Beauftragten und lassen Sie kritische Texte, wie Slogans, Social-Media-Beiträge, Blogs, Kundenmagazine, Webtexte, Werbetexte für Image-Broschüren, Flyer etc. und auch Gebrauchsanweisungen von ihm texten. Schauen Sie zu, wie Ihre Texte eine Wellness-Behandlung mit ausgesuchten Buchstaben, in Form gezupften Wörtern und hingebungsvoll massierten Sätzen genießen. Ihre Texte werden sich entspannen, an Ausdruckskraft gewinnen und am Leben wieder teilhaben.

Kurz gesagt: Glückliche Texte für ein aufregendes, nachhaltiges Leseerlebnis.

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